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15.03.2018

Fukushima bald vergessen?

Eine notwendige Mahnwache in Freiburg

Durch die örtliche Presse gut beachtet hielt der Verein Fukushima-nie-vergessen e.V. in Freiburg wieder seine 24-Stunden-Mahnwache zum Gedenken an die Katastrophe in Fukushima am 11. März 2011 ab.


1000 Lichter auf dem Augustinerplatz in Freiburg                    Bild:©awc_fb

In seltsamem Kontrast zum Namen des Freiburger Vereins stand der höchst besorgniserregende Tenor eines Grußwortes aus Japan. Der Atomkraftkritiker Kazuhiko Kobayashi, der im November 2015 einen aufrüttelnden Vortrag an der Universität Freiburg gehalten hatte, schrieb den Freiburger Freundinnen und Freunden u.a.:
„…genauso wie jene grauenvollen Tage des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki mit unzähligen zivilen Opfern heute bei den meisten japanischen Bürgern längst in die Ferne der Vergessenheit gerückt sind, verschwindet ebenso der 11. März 2011 aus dem Bewusstsein der allermeisten Japaner.“
Das Verdienst des kleinen, beharrlich arbeitenden Vereins besteht darin, dass sich seine Mitglieder unbeirrt dafür einsetzen, den unfassbaren Fatalismus der Freiburger Mitbürgerinnen und Mitbürger aufzubrechen, mit dem diese den Gefahren des maroden französischen AKWs Fessenheim im angrenzenden Elsass gegenüberstehen.


Klaus Schittich verliest das Grußwort aus Japan                       Bild: ©awc_fb

   > zum Grußwort aus Japan [Kazuhiko Kobayashi, 08.03.2018]
   > zur  Vorbemerkung von K. Schittich


Zum Weiterlesen und Anschauen:

Zeitungsartikel: Badische Zeitung vom 12.03.2018
Website des Vereins Fukushima-nie-vergessen e.V.
Video zur Mahnwache
Video zum Grußwort
AWC-Webartikel zum Vortrag von K.Kobayashi im November 2015

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