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Limited Loyality

Februar 2005: Limited Loyalty ("Begrenzte Loyalität)

Dieses Projekt ist bis jetzt nur angedacht und mit Weltbütgerinnen und Weltbürgern in Deutschland und Frankreich sowie mit Weltbürgerinnen und Weltbürgern in den USA diskutiert worden. Wir stellen es hier vor, da es gut und richtig wäre, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligten.

Es geht bei diesem Projekt um die Souveränität und die Identität des Einzelnen in der Abgrenzung gegenüber einem Staat.

Hinterfragt werden sollen die in der Regel postulierte "Totalität" der jeweiligen Staatsbürgerschaft und die rechtliche und moralische Loyalität des Einzelnen für den Fall, dass ein Staat Entscheidungen trifft, die den Grundüberzeugungen eines Menschen elementar zuwider laufen.

Zu denken ist bei diesen "Entscheidungen" eines Staates an die Vorbereitung von und an die Teilnahme an Kriegen jeder Art, sowie an die Unterstützung von und die Beteiligung an menschenverachtenden ökonomischen und technologischen Entwicklungen.

Wir stellen uns eine zunächst gedankliche und dann staatsbürgerlich relevante Fortentwicklung von Ansätzen vor, die z.B. im Bereich der Kriegsdienstverweigerung und in der Kriegssteuer-Bewegung in Teilen schon artikuliert sind.

Ziel des Projekts ist es, die Erklärung einer "Limited Loyalty" zu entwickeln, die den Einzelnen in die Lage versetzt, klar formulierte Grenzen gegenüber einem Staat zu ziehen.

Eine solche Erklärung hätte mit dem Status der Weltbürgerin und des Weltbürgers insofern zu tun, als Weltbürgerinnen und Weltbürger damit ein mögliches operatives Element des Weltbürgertums zur Verfügung hätten.

Den Arbeitstitel haben wir gewählt, da wir das Projekt mit Freundinnen und Freunden in anderen Ländern unter dieser Bezeichnung diskutieren und uns ein angemessener deutscher Begriff noch nicht begegnet ist.

 

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