Proteste und Kundgebungen durch Repressionen und Gewalt überschattet

Einen Gipfel staatlicher Repression erlebten die Organisatorinnen und Organisatoren der Proteste schon im Vorfeld der Jubiläumsfeiern anlässlich des 60jährigen Bestehens der NATO. Öffentlich geäußerte Kritk an der NATO sollte unterbunden werden.

In dieser Linie stand dann am 04. April der Einsatz des massivsten Polizeiaufgebots, das die Region diesseits und jenseits des Rheins wohl jemals bei Demonstrationen erlebt hat.

Einen weiteren Höhepunkt stellte das Vorgehen krimineller sog. Schwarzer Blocks und deren Helfer dar. Auf der französichen Seite waren die Schwarzen Blocks nicht nur eine Randerscheinung, sondern sie beherrschten den Tag.

Ihre Gewalt richtete sich unterschiedlos gegen Polizeibeamte wie auch gegen Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie legten Brände und zerstörten wahllos öffentliche und private Einrichtungen und Gebäude.

Sie verhinderten die für den Nachmittag des 04. April geplante internationale Kundgebung und Demonstration gegen die Kriegspolitik der NATO.

Eine Stellungnahme zu den Protestaktionen gaben Monty Schädel und Reiner Braun ab, zwei Mitglieder der internationalen und nationalen Vorbereitungskomittes der ANTI-NATO-Proteste 2009.

Ein sehr persönlich gehaltener Erfahrungsbericht von Ingrid und Klaus Schittich von AWC Deutschland e.V. ist in die Bibliothek dieser Website eingestellt.