Bild: Ivan Romanov

Tatjana: ihr Verbrechen, ihre Waffen, ihre Freundinnen und Freunde

 

Mini-Rückblick 

An der Studentin Tatjana Andrijeca, der in Lettland eine lebenslange Haftstrafe droht1, spiegelt sich in besonderer Weise die psycho-soziale Katastrophe dieses kleinen Landes. Die einen sind stolz auf diese gebildete, talentierte junge Frau, verehren sie nachgerade, für die anderen ist sie die Staatsfeindin Nr. 1, deren Persönlichkeit zerstört werden soll.

Die einen, das ist die ethnisch-russische ohnmächtige Minderheit in Lettland, die anderen, das ist die mächtige Mehrheit der autochthonen Lettinnen und Letten samt dem übermächtigen Staatssicherheitsdienst VDD.

 

Die meisten bleiben namenlos

Tatjana hat Freundinnen und Freunde, sie ist nicht allein. Durch den anhängigen fadenscheinig konstruierten juristischen Fall und die ihr angedrohte unfassbare Strafe: „Lebenslänglich“ ist sie bekannt in Lettland. 
Sie selbst schätzt sich so ein: 

„Ich glaube, ich bin in bestimmten Kreisen bekannt, aber Riga und Lettland sind insgesamt klein, und außerdem war ich eine der ersten, die nach Kriegsbeginn verhaftet wurde [gemeint ist: 2022, Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine, K.Sch.]. Nach mir kamen viele andere, und die Menschen haben sich leider an diese Verhaftungen gewöhnt, so schrecklich das auch klingt. Und auch die Tatsache, dass ich jung bin, spielt eine Rolle. … Wenn so junge Menschen verhaftet werden, löst das viel mehr Empörung aus.“2


Immer wieder erlebt Tatjana emotional betonte Szenen mit Menschen, die sie nicht kennt, denen sie aber keine Fremde ist. Beim Weggehen nach dem Weihnachtsgottesdienst im Januar (Russisch-orthodoxe Kirche) steckt ihr eine ältere Dame EUR 50,– zu: „Für die Anwaltskosten“. Im Theater verlässt die Kassiererin ihren Platz, kommt zu Tatjana heraus, umarmt sie, weint. Gibt ihr zwei Frei-Karten für ein anderes Stück in wenigen Wochen. Tatjana:

“Diese Frau sagte, sie möchte mir wirklich helfen, mein Leid zu lindern und mich von meinem Stress zu befreien, und dass sie sich immer freut, mich in ihrem Theater zu sehen.🥹 Das ist so lieb – sie ist eine so warmherzige Person.🫶.“3
Auch und gerade diese Gesten der Zuneigung und Solidarität namenlos Bleibender tragen Tatjana durch ihren angstbesetzten Alltag, halten sie aufrecht. Tatjana weiß, was sie an diesen Gesten hat: 
„Manchmal kommen Fremde auf der Straße auf mich zu, umarmen mich und sagen etwas Nettes. Als ich aus dem Gefängnis kam [gemeint ist: Herbst 2023, nach acht Monaten Haft ohne Verurteilung, K.Sch.], haben mir mehrere Psychologen ihre Hilfe kostenlos angeboten, und mit einer von ihnen arbeite ich nun schon seit zwei Jahren zusammen – wir unterhalten uns einmal pro Woche. Außerdem wurde mir angeboten, Klettern zu lernen, und auch dafür wird kein Geld verlangt, obwohl ich versucht habe, zu bezahlen, aber die Trainer verstehen meine Situation und lehnen es ab. Außerdem spenden verschiedene Leute regelmäßig etwas für die Gefangenen, sodass ich regelmäßig Pakete ins Gefängnis bringen und den Insassen helfen kann. Im Allgemeinen tun viele Menschen etwas Gutes für mich (je nach ihrem Beruf) und verlangen kein Geld dafür. Zum Beispiel dreht Ivan Romanov ohne Honorar alle Musikvideos mit mir als Geigerin, ein Musiker nimmt mich im Studio auf, auch ohne Bezahlung. Und das ist eigentlich eine Menge Arbeit. Insgesamt wurde in diesen Jahren so viel Gutes für mich getan, dass ich es in meinem ganzen Leben nie zurückzahlen kann.🙏“ 4

 

 

[Video: Ivan Romanov]

Das Video wurde bei eisigen minus 18 Grad gedreht. Es war von den Menschen wie von den Geräten – der Geige, dem Equipment des Filmteams – kaum zu leisten. Mit fast gefühllosen Fingern musste Tatjana immer weiter am Spielen bleiben, sonst verlor die Geige ihre korrekte Gestimmtheit. Dieses gemeinsame Experiment war für Tatjana ein sie stärkendes Erlebnis des Freunde-Habens, kein oberflächlicher Gag. 
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Soziale Medien – eine notwendige, virtuelle Bühne

Allein auf Facebook hat Tatjana 5.280 Freundinnen und Freunde, die allermeisten davon sind deutlich älter als sie. Dort gibt es Glückwünsche und Grüße hin und her, zu Geburtstagen, Feiertagen, das Übliche. Geheimtipps zum Autopolieren, Urlaubsbilder, einfach alles. 
Zwischen Alltäglichem eingestreut sind auf Tatjanas Facebook-Account immer wieder Nachrichten über unrechtmäßig Gefangen-Genommene in Lettland und Angebote, diesen zu helfen. Das sind Nachrichten, die anders im Land nicht verbreitet werden könnten. Da wehen einem Einzelschicksale entgegen und Strukturen von Schicksalsgemeinschaften, die man sich hier in Deutschland kaum, genauer gesagt noch nicht vorstellen kann.

 

Die, die immer da sind

Unersetzlich für Tatjanas Durchhalten sind neben ihrer Familie diejenigen Freundinnen und Freunde, die immer da sind, immer erreichbar sind für Tatjana. Keine Tausende wie auf Facebook. Aber es gab bisher keine Gerichtsverhandlung, wo nicht mindestens sechs, acht oder zehn von ihnen da waren. Sie verfolgen die Sitzungen, stehen danach zusammen, bringen Tatjana nach Hause. Und nahezu jedes Mal schmuggeln sie die typischen Waffen der ethnisch-russischen „Staatsfeinde“ ins Gerichtsgebäude: Blumen für Tatjana. Ein eindrücklicher Beweis dafür ist das Beitragsbild zu diesem Artikel. Im Gerichtssaal hat Tatjana griffbereit ihre "Waffe" neben sich, den Blumenstrauß, den ihr jemand "zugesteckt hat.

Zwei dieser Freundinnen und Freunde kommen hier ausführlicher zu Wort. Ihre Beiträge lassen das Bild von Tatjana Andrijeca und ihren Fall noch authentischer aufscheinen.

 

Andrey

Eine lange geschwisterliche Freundschaft verbindet Tatjana mit Andrey Pagors, einem Juristen und Deputierten (vergleichbar mit dem Mitglied eines Gemeinderats). Er hat uns einen Brief5 geschrieben, der einerseits vieles von dem untermauert, das wir in unseren bisherigen Beiträgen über Tatjana gesagt haben, und andererseits neue Aspekte zu Tatjanas Fall beiträgt. 

Er betont eingangs: 
„In friedlichen Zeiten, ohne Kriege und politischen Druck, wäre so etwas [die Inhaftierung Tatjanas 2023 und ihr jetzt laufender Prozess, K.Sch.] wohl nie passiert. Aber wir leben in einer anderen Zeit, und Tanja ist zur Heldin dieses Dramas geworden – ich hoffe jedoch, dass es am Ende eine Geschichte des Sieges wird: der Sieg einer jungen Frau über ein ganzes System.“
Andrey sieht, wie auch andere Freundinnen und Freunde von Tatjana, ihren „Sündenfall“ darin: 
„Sie besuchte zunächst eine russische Schule und wechselte später auf eine lettische. Eines Tages bat man sie, in der Saeima (Parlament) aufzutreten und zu sagen, dass der Übergang zum Unterricht auf Lettisch problemlos verlaufe. Doch Tanja folgte dieser Erwartung nicht – sie blieb der Stimme ihres Gewissens treu und sagte offen die Wahrheit, trotz des Drucks seitens der Schulverwaltung. Das war, meiner Meinung nach, ihre erste mutige Tat.“
Unersetzlich wichtig für das Verständnis von Tatjanas Bedrängnis sind die Hintergründe, die Andrey beleuchtet. Nämlich u. a. wie der Staatssicherheitsdienst Personen schlichtweg erfindet, um Tatjana der Gründung einer staatsgefährdenden Organisation zu überführen bzw. eine rechtlich relevante Anzahl von angeblichen Mitgliedern von Tatjanas angeblicher „Organisation“ zusammenzukriegen. Die Wahrheit spielt, das legen Andreys Enthüllungen nahe, absolut keine Rolle in diesem Gerichtsverfahren gegen Tatjana und ihren Mitangeklagten Alexander Z. 
Eine schlimme Vision bedrückt Andrey: 
„Wenn man diese Maschinerie nicht stoppt, diese Maschinerie der Geheimdienste, die Prozesse aus dem Nichts organisieren und einfach Menschen einsperren, ihnen das Leben ruinieren, nur um alle anderen davon abzuschrecken, zu kämpfen, auf die Straße zu gehen und sich gegen dieses System zu stellen.“

 

Alla

Neben Andrey zählt für Tatjana die Journalistin Alla Berezovskaya zu den engsten Vertrauten. Auffallend war: Das Erste, was uns Tatjana über Alla mitteilte, war deren Beiname: „Mutter Theresa der politischen Gefangenen“. Das scheint diese aufrechte freiberufliche Oppositionsjournalistin, Mitglied des Lettischen Journalistenverbandes, in der Tat zu sein. Sie führt u. a. in den sozialen Medien eine ständige Informationsseite für und über politische Gefangene in den baltischen Staaten.6 
Mutig und ungewöhnlich war, dass Alla ihre Zeugenaussage im aktuellen Gerichtsverfahren gegen Tatjana im August 2025 auf Facebook veröffentlichte. Ihre Aussage geben wir vollständig in deutscher Übersetzung in unserer Bibliothek wieder.7  
Ihre Zeugenaussage konzentriert sich auf das Tatjana zur Last gelegte Delikt: Gründung einer terroristischen Organisation, weswegen Tatjana eine lebenslange Haftstrafe droht. Präzise und Schritt für Schritt trägt Alla dazu bei, diesen Vorwurf nicht nur zu entkräften, sondern ad absurdum zu führen. 
Doch schauen wir zunächst einige Pinselstriche des Porträts an, das Alla von Tatjana entwirft. 
„Während der Covid-Epidemie gründete Tanja über soziale Netzwerke in Riga eine Gruppe zur Unterstützung älterer Menschen, die nicht selbst zum Laden gehen konnten. Sie fuhr mit ihrem Fahrrad quer durch die Stadt zum Einkaufen und schleppte die Einkäufe in den 5. Stock. Ich weiß, dass Dutzende ältere Menschen für Tanjas Gesundheit gebetet haben.“
Alla scheut klare Worte nicht, um die Schäden zu beschreiben, die die achtmonatige „Verwarnungshaft“ im Jahre 2023 – letztlich vom Staatssicherheitsdienst VDD angeordnet – bei Tatjana angerichtet hat.
„Bald danach, [nach der Haftentlassung, K.Sch.] vor dem Hintergrund ihrer nächtlichen Alpträume, hörte Tanja auf zu essen. Sie brach auf der Straße ohnmächtig vor Hunger zusammen, musste sich übergeben. Sie war nur noch einen Schritt von schwerster Magersucht entfernt. Deshalb habe ich keinen Zweifel daran, dass ein Prozess gegen Tatjana Andrijeca in ihrem Zustand bedeutet, sie erneut schweren psychischen Belastungen auszusetzen, die für sie lebensgefährlich sind. Gerade zu einer Zeit, in der sie eine sorgfältige und umfassende Behandlung dringend benötigt.“
Der Schluss der ausführlichen Zeugenaussage Allas – aus guter Quelle war zu erfahren, der online zugeschaltete, vernehmende Richter habe Alla mehrfach unterbrochen und gemahnt, sich kurz zu fassen – ist ein Weckruf, ein Aufschrei:
„Was die Anschuldigungen gegen Tatjana betrifft, sie sei im Alter von 22 Jahren Organisatorin und Anführerin einer fiktiven politischen kriminellen Vereinigung gewesen, so ist meine Meinung als Journalistin, die viel über Kriminalfälle  geschrieben hat, diese: Das sind Ergebnisse der schändlichen und unredlichen Arbeit eines Ermittlers des Staatssicherheitsdienstes, der, offenbar um seinen Vorgesetzten zu gefallen, ein unschuldiges, naives Mädchen, im Grunde genommen ein wehrloses Kind, geopfert hat, da er die wahren Schuldigen, die in Russland leben, nicht belangen konnte.“

 

Bild: Alla Verezovskaya – Privatarchiv

 

Die Journalistin und Autorin Alla Berezovskaya mit ihren Büchern: „Essays aus verschiedenen Jahren (2001–2016)“ – zwei Bände.“ Falls noch eines dazu käme, so Alla, würde es vermutlich den Titel haben: „Briefe von Gefangenen aus BaltLag“.10

 

Friedhofsruhe als „Staatsräson“ – nicht nur in Lettland


Es gibt Länder, in denen Aufschreie, Weckrufe ersticken, erstickt werden. Lettland gehört offenkundig zu diesen. Aus der Mode gekommen scheint im Deutschen der Begriff „Friedhofsruhe“ zu sein. Doch dieses Wort trifft genau das, was sich die Mächtigen in Lettland wünschen: Friedhofsruhe, dort wo die Menschenrechte vermutlich längst und nachhaltig begraben sind. 
Pietätvoll daherschleichende Fans der Friedhofsruhe gibt es allenthalben, auch in Deutschland.
In einem Leserbrief am 12.02.2026 in der ‚jungenWelt‘ nimmt der hier Schreibende Stellung zu einem ähnlich gelagerten Fall von Willkürjustiz an einer deutschen Person in Ungarn und sieht eine Parallele zu Tatjana.
Zur Frage, warum der Skandal um die politische Justiz Lettlands in den deutschen Medien so gut wie nie aufgegriffen wird, vermutet er im Leserbrief: 

„Die junge Welt hat europaweit als einziges Presseorgan am 2. September 2025 über diese Existenzbedrohung Tatjanas berichtet. Warum schweigen Nachrichtenagenturen, Abgeordnete in Berlin und Brüssel, Menschenrechtsorganisationen, Stiftungen, Juristenvereinigungen, europäische Institutionen? Ich habe zig Briefe geschrieben. Ganz einfach, sie folgen der biedermännischen Logik: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Das Baltikum ist Aufmarschgebiet der NATO. In Estland »herrschen« die Briten, in Lettland die Kanadier, Litauen ist deutsche Militärkolonie. Da kann man »kriegstüchtig« schon mal ein Auge zudrücken, was Menschenrechte und anderen »romantischen Kram« angeht.“8
Mögen die herzerwärmenden Worte von Andrey Wirklichkeit werden: „ dass es am Ende eine Geschichte des Sieges wird: der Sieg einer jungen Frau über ein ganzes System.“
Bis dahin wird es darum gehen, weiter ‚von unten‘ Öffentlichkeit für Tatjana zu organisieren. Woandersher wird diese Öffentlichkeit nicht kommen. „Wer, wenn nicht wir“?9
 

Tatjana ist keine Heldin, will keine sein. Sie will einfach in einem Land leben, in dem weder ihre Sprache noch ihre Lebensgewohnheiten noch ihre Interessen noch ihre Vorlieben sie potentiell zur Verbrecherin stempeln. Tatjana hat übrigens unserer Kurz-Analyse im ersten Teil dieses Doppelbeitrags zugestimmt, sie autorisiert: „Tatjanas Verbrechen ist ihre Persönlichkeit – Blumen sind ihre Waffen .“

 

Nachtrag


Zum Redaktionsschluss dieses Beitrag kam ein Brief herein, ein bemerkenswerter. Ein Brief, der zeigt, dass sich Menschen – ohne voneinander zu wissen – in einem Maße nahe sein können, das grundsätzliche Fragen des Menschseins berührt. Die Rede ist von Alla Berezovskaya, über die wir eben berichtet haben. Der hier Schreibende hatte sie gebeten, etwas über sich zu erzählen, daraus wurde ein Selbstporträt, das einen nicht mehr loslässt. Wir geben es im Wortlaut in unserer Bibliothek11 wieder – es zu kürzen hieße, einen Spiegel zu zerschlagen. 
Ihr Vater ist ein jüdischer Journalist in Taschkent, Usbekistan. 1937 wegen „antisowjetischer Tätigkeit“ verhaftet, verbrachte er insgesamt etwa 18 Jahre in stalinistischen Lagern und in der Verbannung. In Sibirien lernte er ihre spätere Mutter kennen – eine verbannte Wolgadeutsche. Alla kam 1956 in Kasachstan zur Welt, wohin nach der Verbannung die gesamte deutsche Verwandtschaft zog. So das Intro eines kosmopolitischen Lebensromans, der sich immer tiefer zu einem lebenslangen Kampf für Recht und Gerechtigkeit entwickelte. Heute kämpft Alla in den baltischen Ländern gegen das Unrecht an den politischen Gefangenen. 
Ihr Selbstporträt ist ein kostbares Geschenk an alle, die noch an die universelle Geltung der Menschenrechte glauben, die noch nicht aufgegeben haben. So wie Alla selbst. 

 

Klaus Schittich
24.02.2026

 

Anmerkungen


1 Vgl. Artikel Teil 1: https://www.worldcitizens.de/dossiers/tatjana/lettland-wenn-ein-staat-sich-raecht-teil-1.html, abgerufen am 24.02.2026, und weitere Artikel zu Tatjana Andrijeca im Dossier.
2 E-Mail 05.01.2026.
3 E-Mail 19.01.2026.
4 E-Mail 19.01.2026. 
5 In der Bibliothek als PDF.
6 a) Facebook: ТЮРЕМНЫЙ ВЕСТНИК (GEFÄNGNISZEITUNG) / Beispiel einer Ausgabe: https://www.facebook.com/alla.berezovskaya.73/posts/pfbid06M8gxK9WwGLxRCBjaC4zK27eBaUXxZ2kxFDhhWyYiQ2B5cv4qveYc4UM63QHskS4l, abgerufen am 24.02.2026.

b) TELEGRAM-Kanal „Gefängnisbote“: https://t.me/freedomtolinderman, (Zugang z. T.  blockiert).
7 In der Bibliothek als PDF.
8 https://www.jungewelt.de/artikel/517348.aus-leserbriefen-an-die-redaktion.html, abgerufen am 24.02.2026. 
9 Vgl. u. a. Rio Reiser im Video: 
https://www.youtube.com/watch?v=FqRqPtPqlmE&list=RDFqRqPtPqlmE&start_radio=1, abgerufen am 24.02.2026. 
10 In Anlehnung an „Gulag“ [ChatGPT: „Gulag“ war die Bezeichnung für ein weit verzweigtes Netz von Zwangsarbeitslagern in der Sowjetunion, insbesondere während der Herrschaft von Josef Stalin. Dort wurden Millionen Menschen – politische Gegner, vermeintliche Feinde des Staates und Kriminelle – interniert und zu harter Arbeit gezwungen, häufig unter extremen und lebensbedrohlichen Bedingungen.]
11 In der Bibliothek als PDF.